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Wie der Name „Meinhotspot“ entstand

Eine Absperrung an der ein Aufkleber mit der Aufschrift "Meingast.at" klebt.

Heute möchte ich mal die kleine Anekdote erzählen, wie der Name „Meinhotspot“ eigentlich entstanden ist. Als ich 2006, noch ganz alleine auf weiter Flur, damit begann WLAN-Hotspots anzubieten brauchte ich noch einen griffigen Namen. Das war gar nicht so einfach, denn der Name musste ja auch als Domain noch verfügbar sein. Also hatte ich die Frage nach einem geeigneten Namen die ganze Zeit im Kopf. So auch, als ich im Skiurlaub im österreichischen Nauders war. Während ich also in der Warteschlange am Skilift stand, fiel mein Blick auf einem Aufkleber, der an der Absperrung klebte und auf einen Service hinwies: meingast.at. Ein traditionsreicher Anbieter von Fahrzeug- und Lifttechnik, den es natürlich auch heute noch gibt.

Der Name blieb mir sofort im Kopf und fast von alleine formte sich daraus „Meinhotspot“. Zurück in meiner Unterkunft (mobiles Internet war 2006 kaum verfügbar und im Roaming schon gar nicht bezahlbar) schaute ich nach der Verfügbarkeit der Domain – und hatte Glück. Seit diesem Tag war klar, dass alles was nun folgen würde unter dem Namen „Meinhotspot“ angeboten wird.

Vielleicht sollte ich den „Kollegen“ von Meingast.at mal eine nette Grußbotschaft senden und mich für die Inspiration bedanken. Da ich nach wie vor regelmäßig in Nauders bin muss ich immer wieder schmunzeln, wenn ich den Aufkleber an den Absperrungen sehe und denke: verrückt – das ist nun schon über 10 Jahre her.

(Kommentar von Maximilian Pohl, Inhaber und Geschäftsführer der Meinhotspot GmbH)

Allgemein Marketing

Die 6 größten WLAN-Irrtümer

kaputtes WLAN-Symbol symbolisiert WLAN-Fehler

In unserem Alltag begegnen wir immer wieder den verschiedensten Mythen rund um das Thema WLAN. Das führt nicht selten dazu, dass selbst installierte WLAN-Netze instabil sind oder bei einer bestimmten Nutzerzahl zusammenbrechen. Wie man diese Probleme vermeiden kann und was hinter 6 häufigsten Irrtümern im Zusammenhang mit WLAN steht erklären wir in diesem Artikel.

Hier sind die 6 häufigsten WLAN-Mythen:

1.) WLAN wird durch mobiles Internet überflüssig
2.) Die Sendereichweite ist das wichtigste
3.) WLAN lässt sich einfach per Repeater erweitern
4.) WLAN-Router sind alle gleich
5.) WLAN kann man einfach für alle freigeben
6.) WLAN für Gäste ist ein zusätzlicher Kostenfaktor

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1.) WLAN wird durch mobiles Internet überflüssig

Als sich im Jahr 2006 das mobile Internet für Handys mit dem Standard “UMTS“ zunehmender Beliebtheit erfreute, rief dies auch die ersten Zweifler auf den Plan, die in frage stellten ob WLAN nun überhaupt noch benötigt wird. Das war vor über 10 Jahren.

Mittlerweile sind Mobilfunk und WLAN zwei parallele existierende Standards um drahtlos das Internet zu nutzen. Während Mobilfunk nahezu überall verfügbar ist und uns erlaubt auch unterwegs immer online zu sein, gehen damit auch einige Nachteile einher. Die Geschwindigkeit ist stark von der Region und der Anzahl der gleichzeitigen Nutzer abhängig. Denn man teilt sich die verfügbare Kapazität (Bandbreite) immer mit allen parallel verbundenen Nutzern. Das führt zu starken Schwankungen und es kann sein, dass in bestimmten Regionen lediglich sehr geringe Geschwindigkeiten erreicht werden die gerade zum Lesen von E-Mails ausreichen aber Surfen oder Streams nahezu unmöglich machen.

Dazu kommt das Thema des Datenvolumens. Zwar haben viele Provider Ihre Tarife neuerdings mit zusätzlichem Datenvolumen ausgestattet, aber dennoch werden die Grenzen durch das streamen von Musik und Filmen über Spotify oder Netflix schnell erreicht. Und der Datenbedarf wird weiter stark zunehmen da viele Anwendungen Daten nicht mehr direkt auf dem Smartphone, sondern im Internet speichern. Der Datenbedarf ist in der Vergangenheit immer schneller gewachsen als das Datenvolumen der Mobilfunkangebote.

Man kennt es aus dem eigenen Alltag: man nutzt das Internet per Mobilfunk anderes, als wenn man zu einem WLAN-Netz verbunden ist. In professionellen WLAN-Netzen erreicht man zuverlässig hohe Bandbreiten und kann ohne Bedenken streamen, surfen und downloaden da das eigene Datenvolumen unangetastet bleibt. Besonders, wenn man für den Job auf eine zuverlässige Internetverbindung angewiesen ist führt an WLAN kein Weg vorbei denn eine schwankende Verbindungsqualität macht produktives arbeiten fast unmöglich.

Fazit: Mobilfunk ist super um unterwegs online zu sein und auf dem Laufenden zu bleiben. Wer aber einen vollwertigen Internetanschluss wird, um in Ruhe Filme zu schauen, zu skypen, Apps herunterzuladen oder online zu spielen wird eine WLAN-Verbindung immer bevorzugen.

2.) Die Sendereichweite ist das wichtigste

Oft wird beim Aufbau von WLAN-Netzen nur darauf geachtet, dass das Signal überall verfügbar ist. Das ist einer der häufigsten Fehler, der hinterher zu einem instabilen WLAN führt. Denn es gibt noch einen viel wichtigeren Punkt: die Kapazität der eingesetzten Geräte. Ein WLAN-Sender kann nur eine begrenzte Anzahl von Nutzern bedienen (bei Geräten für den Privatbereich sind es häufig nur 10 – 20 Nutzer). Wird diese Grenze überschritten, so ist trotz eines verfügbaren Signals keine stabile Verbindung zum WLAN möglich.

Zu Hause wird man dieses Limit (30 köpfige Großfamilien ausgenommen) sicher nie erreichen. Soll das WLAN jedoch beispielsweise im Café oder dem Pausenraum in der Firma angeboten werden sieht die Situation schnell anders aus. Hier macht es dann durchaus Sinn die Reichweite bewusst zu begrenzen und einen zweiten Sender aufzustellen um auch 50 und mehr Nutzern das Surfen zu ermöglichen.

Dieser zweite Sender sollte dann jedoch per Kabel und nicht per Funk angebunden werden. Warum, das erklären wir im nächsten Punkt.

Fazit: Mehr als auf die Sendereichweite kommt darauf an wie viele Nutzer ein WLAN-Sender bedienen kann. Denn die größte Reichweite nützt nichts, wenn die Nutzer aufgrund fehlender Rechenpower des WLAN-Senders zwar das Signal empfangen aber nicht surfen können.

3.) WLAN lässt sich einfach per Repeater erweitern

Zur Erweiterung des WLAN-Netzes werden von vielen Herstellern sogenannte Repeater angeboten. Diese Geräte versprechen, dass sie das WLAN-Signal völlig drahtlos verstärken. Zunächst klingt das wie eine sehr bequeme Erweiterungs-Lösung da sie ohne das lästige Verlegen von Kabeln aus kommt.
Es gibt aber einen entscheidenden Nachteil. Die Funkverbindung zwischen dem Hauptgerät (meistens der WLAN-Router) und dem Repeater hat eine begrenzte Kapazität. Verbinden sich nun mehrere Nutzer zum Repeater, wird der Datenverkehr aller Nutzer über die Funkverbindung zwischen Repeater und WLAN-Router gesendet was diese Verbindung schnell an ihre Grenzen bringt und instabil werden lässt. Dieser Effekt potenziert sich mit der Anzahl an eingesetzten Repeatern.
Doch es gibt noch einen weiteren Nachteil: WLAN-Geräte nutzen im Allgemeinen unterschiedliche Funk-Kanäle, um sich gegenseitig nicht zu stören. Das Konzept mit Repeatern funktioniert jedoch nur, wenn alle Geräte denselben Kanal verwenden. Dies führt unweigerlich zu Störungen (sogenannten Interferenzen).
Und als ob das alles nicht genug wäre ist das WLAN-Signal auch noch anfällig für äußere Einflüsse. Wird die Funkverbindung zwischen Repeater und WLAN-Router beispielsweise durch schnurlose Telefone, Babyfone, Garagenöffner oder ferngesteuerte Autos etc. gestört, sinkt ihre Kapazität zusätzlich sodass der Repeater ggf. keine ausreichend starke Verbindung zum WLAN-Router aufbauen kann. Besonders verwirrend: die Nutzer bekommen eine starke WLAN-Verbindung auf ihren Geräten angezeigt, können aber trotzdem nicht surfen.

Fazit: Ja, das Verlegen von Kabeln ist ein zusätzlicher Aufwand, den man gerne vermeidet. Wer jedoch ein langfristig stabiles WLAN-Netz möchte, sollte diesen Aufwand betreiben und zusätzliche WLAN-Sender (Accesspoints) mit einem Netzwerkkabel anbinden. Die Belohnung ist ein performantes WLAN das eine gleichbleibende und schwankungsfreie Signalqualität bietet. Lesen Sie dazu auch unseren Sonderartikel „Kabel statt WLAN-Repeater„.

4.) WLAN-Router sind alle gleich

WLAN-Router finden sich heute in jedem Haushalt. Ein kleiner Kasten, der mit der Telefondose verbunden wird und über eine eingebaute Antenne WLAN zur Verfügung stellt. Elektrofachmärkte bieten WLAN-Router oft schon unter 30 EUR an. Doch wie überall gibt es auch hier große Qualitätsunterschiede. Zum einen gibt es Unterschiede in der eingesetzten Technologie die das WLAN-Signal aussendet, was sich direkt auf die Stabilität des Signals auswirkt. Zum anderen steckt in jedem WLAN-Router ein kleiner Computer und von dessen Rechenleistung ist es abhängig wie viele gleichzeitige Nutzer er versorgen kann.
Einfache Geräte für den Hausgebrauch sind häufig sehr schwach da sie nur sehr wenige Nutzer bedienen müssen.
Werden Geräte dieser Art jedoch für die Versorgung größerer Nutzergruppen z.B. in der Gastronomie, für die Versorgung von Hausgemeinschaften oder sogar öffentlichen Plätzen eingesetzt ist die Leistungsgrenze schnell erreicht und es kommt zu Verbindungsabbrüchen, da die Geräte für diesen Einsatzzweck einfach nicht ausgelegt sind.

Für den Einsatz im öffentlichen oder kommerziellen Bereich gibt es daher spezielle, leistungsstarke Hardware die über eine ausreichende Leistung verfügt um sogar hunderte oder tausende Nutzer mit WLAN zu versorgen.

Fazit: es gibt große Unterschiede zwischen WLAN-Routern und auch Erweiterungsgeräten. Für den Heimgebrauch können Geräte aus dem Elektrofachmarkt, je nach Erwartung, ausreichen. Für den professionellen Betrieb in Unternehmen oder für das Anbieten eines WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen sollte leistungsstarke Industrie-Hardware verwendet werden, um die Stabilität des WLAN-Netzes auch bei einer größeren Nutzerzahl zu gewährleisten.

5.) WLAN kann man einfach für alle freigeben

Als im Juni 2017 das Telemediengesetz geändert wurde, schrieben viele Medien plötzlich von der Abschaffung der “Haftung bei WLAN-Netzen” – also der sogenannten Störerhaftung. Der Tenor war: jeder kann sein WLAN offen anbieten ohne dafür haften zu müssen, wenn fremde Nutzer darüber etwas illegales tun. Das klingt so, als wäre WLAN nun ein rechtsfreier Raum, in dem jeder alles tun kann ohne eine Strafverfolgung fürchten zu müssen. Es ist natürlich schwer vorstellbar, dass der Gesetzgeber so etwas beschlossen hat – und tatsächlich ist es auch nicht so.

Was ist also tatsächlich passiert? Bis Juni 2017 war es Anwälten möglich kostenpflichtige Abmahnungen zu versenden, wenn über einen Anschluss z.B. der Upload von urheberrechtlich geschütztem Material wie Musik oder Filmen nachgewiesen werden konnte. Als Anbieter von offenem WLAN sah man sich also sofort mit Kosten, oft im vierstelligen Bereich, konfrontiert. Dieser Praxis hat der Gesetzgeber zum Glück einen Riegel vorgeschoben. Das heißt jedoch nicht, dass man generell nicht mehr haftet, wenn über den eigenen Anschluss etwas Illegales geschieht. Die entsprechende Anwaltskanzlei muss nun lediglich den regulären Weg beschreiten, was meistens auf ein Gerichtsverfahren hinaus läuft. Mehrere Gerichte haben entschieden: der bloße Hinweis auf ein offenes WLAN entbindet nicht von der Haftung.
Auch bei schweren Straftaten ist natürlich der Anschlussinhaber, als die einzige ermittelbare Person, der erste Ansprechpartner für Polizei und Staatsanwaltschaft.
Zusätzlich wurde im Rahmen dieser Gesetzesänderung der Anspruch auf sogenannte Netzsperren eingeführt. Das bedeutet, dass ein Anschlussinhaber dazu verpflichtet werden kann bestimmte Webseiten zu sperren, um einen Missbrauch durch fremde Nutzer zu verhindern.

Fazit: Die Haftung des Betreibers von offenem WLAN ist, entgegen der verwirrenden Meldungen vieler Medien, nicht aufgehoben worden. Lediglich die erste Abmahnung ist nicht mehr kostenpflichtig. WLAN ist nach wie vor kein rechtsfreier Raum.

6.) WLAN für Gäste ist ein zusätzlicher Kostenfaktor

Eine professionelle WLAN-Infrastruktur verursacht natürlich zunächst Kosten für den einmaligen Aufbau und den Betrieb. Doch WLAN-Hotspots sind mittlerweile nicht nur ein Service für Gäste und Kunden, sondern auch ein zunehmend wichtigeres Werbeinstrument für Unternehmen. So gibt es die Möglichkeit, während des Login-Vorgangs, eigene Angebote direkt auf die Displays der Nutzer zu bringen, wo die Aufmerksamkeit deutlich höher ist als bei Flyern oder Postern. Außerdem lassen sich Social-Media Profile einbinden um neue Fans zu gewinnen, Nutzer können um Feedback gebeten werden und für den hauseigenen Newsletter neue Abonnenten gewonnen werden. Das ist nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten um mit dem Gäste-WLAN das eigene Kerngeschäft zu unterstützen. Wichtig ist dabei, dass das WLAN stabil funktioniert (ansonsten sind die Nutzer frustriert) und die Werbeinhalte gepflegt werden. Das kann durch einen Mitarbeiter, den Werbepartner oder den Hotspot-Anbieter selbst geschehen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Sonderartikel zum Thema “WLAN-Marketing”.

Fazit: Professionelles Gäste-WLAN verursacht zwar Kosten, kann aber auch als cleveres Werbeinstrument eingesetzt werden um das eigene Geschäft zu unterstützen, Kunden zu binden und den Umsatz zu steigern.

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Technik

Tipps für Ihren erfolgreichen Social-Media Auftritt

Junge Frau mit Einkaufstaschen, Kaffee und Smartphone

Social-Media Marketing wurde einst als Wundermittel gehandelt, um völlig ohne Kosten neue Kunden zu gewinnen, die Informationen dann auch noch an Ihre Freunde weiterleiten. Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Wie Sie mit Social-Media Ihr Geschäft dennoch effektiv unterstützen können, wollen wir Ihnen in diesem Artikel zeigen.

Die wichtigsten 5 Tipps gleich zu Beginn:

  1. Social-Media basiert immer auf Freiwilligkeit. Vergessen Sie unbedingt alle Ansätze, bei denen Nutzer gezwungen werden, eine Facebook-Seite zu liken oder Newsletter zu abonnieren. Begeisterte Kunden werden freiwillig zu Fans.
  2. Inhalte, die Sie posten oder versenden, sollten immer einen echten Nutzen für die Empfänger haben. Vermeiden Sie reine Werbung.
  3. Haben Sie Geduld: eine Fan-Gemeinde baut man sich nicht in wenigen Tagen auf. Wenn Sie Ihre Social-Media-Accounts pflegen und hilfreiche, interessante Inhalte einstellen, bekommen Sie mit der Zeit auch mehr Fans.
  4. Reagieren Sie unbedingt zeitnah – bestenfalls innerhalb von 24 Stunden. Das besondere an Social-Media ist, dass Sie mit den Nutzern interagieren können. Wenn diese Fragen stellen oder Beiträge kommentieren, erwarten sie meist auch umgehend eine Antwort.
  5. Seien Sie kritikfähig. Es kann durchaus passieren, dass sich Nutzer öffentlich über etwas beschweren. Treten Sie in den Dialog mit diesen Nutzern und helfen sie ihnen – immer sachlich und freundlich. Nicht selten kann man selbst unzufriedene Kunden mit unkomplizierter Hilfe noch zu begeisterten Kunden machen.

Wenn Sie diese Hinweise berücksichtigen, kann nicht mehr viel schiefgehen. Doch wie nutzt man Social-Media nun im Geschäftsalltag?

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Das wichtigste ist, dass Sie Spaß daran haben sollten, Ihre Social-Media-Plattformen zu pflegen. Konzentrieren Sie sich daher lieber auf wenige – andernfalls passiert es schnell, dass eine Plattform ungepflegt bleibt – und das hat keine gute Außenwirkung.

Welche Plattformen gibt es?

Social-Media ist nicht nur Facebook, auch wenn es sich dabei um die wohl bekannteste Plattform handelt. Doch es gibt einige andere Angebote die, je nach Geschäftsmodell, durchaus passend sein können. Wir wollen hier bewusst nur die wichtigsten Plattformen aufführen, damit die Auflistung noch den Namen “Übersicht” verdient.

Facebook

Es ist die bekannteste Social-Media Plattform und mit fast 2 Milliarden Nutzern weltweit auch die größte. Dadurch hat Facebook großes Potential, wenn die Seite des Geschäftes gut gestaltet und gepflegt ist. Ein Großteil der Nutzer ist auf Facebook fast täglich aktiv und scrollt durch den Nachrichtenstrom, kommentiert Beiträge oder teilt Inhalte mit Freunden. Allerdings ist die es durch die Fülle an an Beiträgen umso wichtiger, dass man wirklich interessante Inhalte postet. Langweilige Beiträge oder reine Werbung, in der einfach nur Produkte beworben werden, haben kaum eine Chance gesehen oder geteilt zu werden.

Google+

Oft unterschätzt wird die Plattform aus dem Hause Google. Die Plattform hat zwar eine große Nutzerzahl, jedoch sind nicht viele von ihnen auch wirklich aktiv. Allerdings ist sie direkt an die Suchmaschine von Google angebunden. Ein gut gepflegtes Google+-Profil kann daher durchaus Einfluss auf die Positionierung in der Suche haben, auch wenn dies von Google nicht offiziell bestätigt wurde.

Allerdings tauchen die Inhalte aus Google+ auf, wenn jemand direkt nach Ihrem Unternehmen in der Suchmaschine sucht. Somit lässt sich der erste Eindruck mit einem durchdachten Google+-Profil aktiv beeinflussen.

Newsletter

Darüber, ob es sich beim klassischen Newsletter um ein Social-Media Tool handelt, lässt sich streiten. Allerdings ist er nach wie vor eine fantastische Möglichkeit, um mit Kunden in Kontakt zu treten und Feedback zu bekommen. Denn mit dem Medium E-Mail sind alle Internetnutzer – egal welchen Alters – im Regelfall vertraut. Daher haben wir dem Newsletter einen extra Artikel gewidmet, den Sie unter meinhotspot.com/newsletter-tipps finden.

Instagram

Instagram ist ein soziales Netzwerk, das rein auf Bilder und kleine Filme setzt. Beiträge lassen sich ausschließlich mit einem Smartphone und der Instagram-App erstellen. Instagram ist für Ihr Geschäft nur dann sinnvoll, wenn Sie Spaß daran haben, mit Ihrem Handy Fotos zu machen und es in Ihrem Geschäftsalltag immer mal wieder interessante, witzige oder unterhaltsame Motive gibt. Das können Einblicke in die Produktion, neue Kreationen oder thematisch passende Bilder oder Video-Clips sein.

Twitter

Twitter ist sicher die schnellste aller Plattformen und eignet sich daher am ehesten, um schnell über aktuelle Themen zu informieren oder Kunden zu informieren. So wird Twitter von großen Unternehmen häufig verwendet, um über sehr aktuelle Ereignisse oder kurzfristig über Störungen zu informieren. Eine Besonderheit ist die Limitierung auf 140 -Zeichen. Länger darf ein Beitrag nicht sein. Prinzipiell eignet sich Twitter eher dann, wenn man oft viel zu sagen hat. Die Verbreitung ist in Deutschland aber eher gering.

Xing

Im deutschsprachigen Raum ist Xing mit ca. 8 Millionen Nutzern eine der wichtigsten Business-Plattformen. Der Unterschied zu anderen Plattformen wie Facebook ist, dass Nutzer hier im beruflichen und professionellen Kontext unterwegs sind. Es ist ratsam, für die eigene Person ein Profil mit aktuellen Informationen anzulegen, um das berufliche Netzwerk zu pflegen. Nicht selten vernetzen sich Partner oder Kunden direkt über Xing, um im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild ihres Geschäftspartners zu bekommen. Für das eigene Unternehmen lässt sich auch eine “Unternehmens-Seite” anlegen.

LinkedIn

Hierbei handelt es sich um das internationale Pendant zu Xing. Aus meiner Sicht macht es mehr Sinn, sich zunächst auf Xing zu konzentrieren. Bei einer internationalen Ausrichtung des Geschäftes ist es aber überlegenswert, parallel ein LinkedIn-Profil zu pflegen.

YouTube

Diesen Namen kennt wohl jeder, der sich im Internet bewegt. YouTube ist die größte Videoplattform und die Anlaufstelle überhaupt, wenn es um bewegte Bilder im Netz geht. Jeder hat die Möglichkeit, einen Kanal zu erstellen und eigene Videos hochzuladen. Nutzer können diese dann wiederum kommentieren und die Videos können außerdem auch außerhalb von YouTube eingebettet werden – z.B. in der eigenen Webseite. Wenn Sie sich dazu entschließen, einen YouTube-Kanal zu betreiben, sollten Sie sich jedoch unbedingt überlegen, wie sie professionelle Videos erstellen (lassen) und welche Inhalte Sie transportieren möchten. Auch hier ist es ratsam, mit unterhaltsamen, hilfreichen Clips charmant auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen oder Videos zu erstellen, die das eigene Produkt anschaulich und einfach erklären.

Social-Media im Alltag

Wenn sie sich dafür entscheiden, Ihr Unternehmen in sozialen Netzwerken zu präsentieren, ist das etwas Langfristiges. Sie sollten sich daher überlegen, ob Sie regelmäßig Zeit finden, Ihre Profile zu pflegen, mit Nutzern zu kommunizieren und passende Aktionen für Ihre Fans zu planen. Leider kommt es häufig vor, dass Unternehmen voller Euphorie eine Social-Media Seite ins Leben rufen, die dann nach wenigen Wochen verwaist. Grundlegend lässt sich daher sagen: lieber keinen Social-Media Auftritt als einen nicht aktuellen.

Seien sie transparent, natürlich und unterhaltsam

Social-Media hat den großen Vorteil, dass Sie sich als kundennahes Unternehmen präsentieren können. Unkomplizierte Hilfe, ein natürlicher Umgang mit Fehlern (besonders wenn im eigenen Haus etwas schief ging) und ein angenehm unförmlicher Ton (gerne per Du) kommen gut an und wirken sympathisch.

Haben Sie Spaß beim Erstellen von Beiträgen

Eine der häufigsten Fragen ist: Wie sollte ein Beitrag aussehen? Darauf gibt es natürlich keine Antwort in einem Satz. Aber es gibt einige Punkte, die gute Beiträge ausmachen. Versuchen Sie, Ihr Geschäft aus den Augen des Kunden zu betrachten, die bekannten Wege der Werbung zu verlassen und vor allem, das Erstellen von Beiträgen nicht als lästige Pflicht zu betrachten. Was würde Sie interessieren, wenn Sie Ihr eigener Kunde wären? Interessante Fakten zur Herstellung oder zur Historie des Geschäftes, eine Vorstellung der einzelnen Mitarbeiter, ein bisher geheimes Rezept, Bilder der Renovierungsarbeiten vor der Saison, besondere Projekte oder beeindruckende Einzelstücke – es gibt sicher eine Menge zu erzählen. Sammeln Sie Ideen, binden Sie alle Mitarbeiter ein, haben Sie Spaß daran und unterhalten Sie Ihre Kunden. Versuchen Sie, Ihre Beiträge nicht als Werbung, sondern als Unterhaltungsprogramm zu betrachten – persönlich und kundennah.

Posten Sie Exklusives

Social-Media Fans sind eben Fans Ihres Unternehmens. Es ist gut, dies hin und wieder zu würdigen und exklusive Angebote zu veröffentlichen, die nur auf einer bestimmten Plattform verfügbar sind und somit exklusiv für Fans bereitgehalten werden. Das können Rabatte, Gewinnspiele, exklusive Angebote oder Vorankündigungen neuer Produkte sein. Geben Sie Ihren Fans das Gefühl, etwas Besonderes zu sein und etwas zu bekommen, das andere nicht bekommen.

Planen Sie etwas vor

Sie haben gute Ideen für Facebook-Beiträge, Instagram-Fotos oder YouTube-Videos? Perfekt. Aber posten Sie nicht alles sofort, sondern lieber nacheinander und mit etwas zeitlichem Abstand. Angenommen Sie haben 12 gute Ideen für Beiträge, dann veröffentlichen Sie diese lieber über den Zeitraum eines Jahres und einmal im Monat statt alle Beiträge bereits in einem Monat online zu stellen. Ggf. können Sie sich auch einen Jahresplan machen und Beiträge bereits vorbereiten. Allerdings sollten Sie trotzdem auch immer mal wieder etwas Spontanes aus dem Geschäftsalltag posten, damit Ihr Profil nicht zu statisch und durchgeplant wirkt. Insgesamt geht es um die Regelmäßigkeit. Mindestens einmal im Monat sollten Sie sich zu Wort melden. Aber schauen Sie trotzdem öfter auf Ihr Profil – denn Fragen oder Kommentare von Nutzern sollten so schnell wie möglich beantwortet werden.

Schauen Sie, was andere machen

Lassen Sie sich von bereits erfolgreichen Social-Media Profilen inspirieren. Fast alle großen Marken betreiben eigene Kanäle und zeigen teilweise viel kreatives Talent für unterhaltsame Beiträge. Solche Profile liefern oft Ideen und Anregungen für eigene Aktivitäten.

Perfekte Kombination: Social-Media und Gäste-WLAN

Das wichtigste neben einer professionell gestalteten und gepflegten Social-Media Seite ist Aufmerksamkeit. Nur wenn Ihre Kunden wissen, dass Sie eine Präsenz auf der einen oder anderen Plattform haben, können diese dort zu Ihren Fans werden.

Genau dabei hilft Ihnen die Kombination mit einem Gäste-WLAN.
Denn jedem Gast, der Ihr WLAN nutzt, können Sie bei der Anmeldung Informationen einblenden. So lässt sich ganz einfach darum bitten, Ihre Facebook-Seite zu liken, ihren Newsletter zu abonnieren oder auf ein Social-Media Profil Ihrer Wahl weiterzuleiten.
So gewinnen Sie schnell neue Fans, die vielleicht auch Freunde und Bekannte über Ihr Geschäft informieren.

So richten Sie Social-Media in Ihrem MeinHotspot-WLAN ein

Kunden um Likes für Ihre Facebook-Seite bitten
  1. Loggen Sie sich unter meinhotspot.com/verwaltung in Ihre Online-Verwaltung ein
  2. Klicken Sie im Menü “Marketing” auf den Tab “Marketing-Optionen”
  3. Klicken Sie in der Box “Facebook” auf Einstellungen und tragen Sie die Adresse Ihrer Facebook-Seite ein
  4. Aktivieren Sie das Häkchen “Facebook-Likes aktivieren” und klicken Sie auf “speichern”
Newsletter Abonnement anbieten
  1. Loggen Sie sich unter meinhotspot.com/verwaltung in Ihre Online-Verwaltung ein
  2. Klicken Sie im Menü “Marketing” auf den Tab “Marketing-Optionen”
  3. Klicken Sie in der Box “Newsletter” auf Einstellungen und tragen Sie die API-Daten des Newsletter-Providers (z.B. Cleverreach) ein. Hilfe dafür finden Sie hier
  4. Klicken Sie auf „Eingabe prüfen“
  5. Aktivieren Sie das Häkchen „Newsletter aktivieren“
Social-Media Profil bekannter machen
  1. Loggen Sie sich unter meinhotspot.com/verwaltung in Ihre Online-Verwaltung ein
  2. Klicken Sie im Menü “Marketing” auf den Tab “Portal-Seite”
  3. Aktivieren Sie in der Box “Eigene Portal-Seite (Weiterleitung)” die Option “eigene Webseite”
  4. Tragen Sie die Adresse der gewünschten Webseite oder des Social-Media Profils ein
  5. Klicken Sie abschließend auf “speichern”

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Marketing

Neu: Zugriff auf einzelne Netzwerk-Geräte zulassen

Standardmäßig ist im Gäste-Netzwerk der Zugriff auf Geräte untereinander blockiert um die Daten Ihrer Gäste zu schützen. In Einzelfällen kann es aber sinnvoll sein, den Zugriff auf bestimmte Geräte zuzulassen. Z.B. wenn ein Netzwerk-Speicher, ein Drucker oder vernetzte Whiteboards zur Verfügung gestellt werden sollen.

Genau das ist nun möglich. Die entsprechenden Geräte müssen dafür lediglich in das neue, separate Netz (Share) eingebunden werden. Unser Support hilft Ihnen gerne bei der Einrichtung.

Gruppe von Netzwerkgeräten - einige GEräte sind von der Client-Isolation ausgenommen so dass auf diese zugegriffen werden kann.
Nutzer-Geräte sind isoliert. Ausgewählte Geräte sind jedoch erreichbar.
Allgemein Technik

WLAN-Marketing: sagen sie via Login-Seite Hallo zu Ihren Kunden

Das ist nichts Neues: für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Doch das Sprichwort ist aktueller denn je – denn die tägliche Reizüberflutung sorgt dafür, dass der erste Eindruck fast immer auch der bleibende ist.

Mit WLAN-Marketing können Sie diesen Effekt begünstigen. Auf der Login-Seite, die alle Nutzer immer als erstes sehen, ist Platz für Ihre eine persönliche Begrüßung oder Besonderheiten Ihres Geschäftes.

Passend zum aktuellen Marketing-Trend der Personalisierung empfehlen wir eine persönliche Begrüßung auf der Login-Seite. Heißen Sie die Kunden als Geschäftsführer persönlich willkommen und weisen Sie auf die besonderen Stärken Ihres Unternehmens hin. oder zeigen Sie das gesamte Team. Das gibt Ihrem Geschäft oder Ihrer Marke ein Gesicht und für Ihre Kunden fühlt es sich einfach gut an zu wissen welche Menschen dahinter stehen.

Befinden Sie sich an einem Ort mit vielen anderen Geschäften, können Sie Nutzern auf diese Weise auch gleich mitteilen, dass das WLAN von Ihnen kommt und damit potenzielle Kunden auf Ihren Standort aufmerksam machen.

Beispiele für Login-Seiten


Über den Editor in der Online-Verwaltung können Sie die Anpassung spielend leicht vornehmen und folgende Merkmale ändern:

  • Text
  • Bild
  • Farben

 

So passen Sie die Login-Seite an

  1. In die Online-Verwaltung einloggen:
    meinhotspot.com/verwaltung
  2. Klicken Sie im Menü ganz oben auf “Marketing”
  3. Wählen Sie den Reiter “Login-Seite”

 

Marketing

WLAN-Marketing – ein Einstieg

Aufmerksamkeit für Ihr Geschäft durch freies WLAN

Wer ein Geschäft betreibt, kennt das aus dem Alltag: die Aufmerksamkeit der Konsumenten ist ein wertvolles Gut. Sie von Kunden oder potenziellen Kunden zu bekommen, ist sprichwörtlich Gold wert.

Im Internet wurde das Marketing für Online-Shops und Dienstleister in der Vergangenheit immer weiter optimiert, um die richtigen Nutzer zu erreichen, effiziente Werbung zu platzieren und einen Kundendialog zu ermöglichen. Mit MeinHotspot nutzen Sie diese Werbeeffekte jetzt auch an Ihren Standort in der Offline-Welt und verschaffen sich so einen Wettbewerbsvorteil.

In dieser Artikel-Serie zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Geschäft mit WLAN-Marketing optimal unterstützen können. Wenn Sie ein MeinHotspot-WLAN betreiben, haben Sie bereits alles, was Sie benötigen und es kann sofort losgehen.

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Wie funktioniert es?

Schon das WLAN-Schild an der Eingangstür zeigt: wir möchten, dass sich unsere Kunden bei uns wohlfühlen. Jeder hat sein knappes Handy-Datenvolumen im Hinterkopf – und der Datenbedarf wird immer größer. WLAN wird deshalb erwartet – und das Smartphone vor Ort direkt verbunden. Ein bisschen fühlt es sich eben an wie zu Hause. Eine komfortable Situation: die Gäste sind glücklich und Sie sind mit Ihrem Geschäft – und Ihrer Werbung – auf den Displays der Nutzer.

Wenn sich ein Gast zu einem öffentlichen Hotspot verbindet, öffnet ihm sein Gerät zunächst eine Login-Seite. Das passiert in den allermeisten Fällen automatisch. Nach dem erfolgreichen Login wird dann auf eine Marketing- oder Portalseite weitergeleitet.

Login-Seite, Marketing-Seite, Portal-Seite
Login-Vorgang für Nutzer. Die Marketing-Seite ist dabei optional.

 

Mehr Umsatz, stärkere Kundenbindung und Kundendialog – lesen Sie hier nächste Woche weiter, wie es geht.

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Marketing

WLAN im Einzelhandel: Service für Gäste – Mehrwert für Betreiber

Wenn es um WLAN für Gäste geht, denkt man zunächst an Cafés, Hotels oder Campingplätze. Doch richtig eingesetzt, ist das Thema WLAN-Hotspot auch für den Einzelhandel interessant. Die wichtigsten Vorteile fassen wir in diesem Blog-Artikel zusammen.

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1.) Stabiles WLAN für Kassensysteme, Musik-Streams und andere Online-Dienste

Immer mehr Geräte im Geschäftsbetrieb setzen auf eine Internetverbindung. Moderne iPad-basierte Kassensysteme wie z.B. Inventorum oder Orderbird setzen auf WLAN.  Handgeräte für Warenwirtschaft oder Bestellaufnahme kommunizieren über WLAN und die Beschallung der Geschäftsräume läuft nicht selten über Spotify, YouTube oder andere Streamingdienste. Kurz gesagt: Netzwerk und WLAN bilden zunehmend das Rückgrat der modernen Infrastruktur im Einzelhandel und müssen daher extrem robust und zuverlässig funktionieren. Genau das leisten professionelle Hotspot-Systeme parallel zum Gäste-Netz: ein stabiles Netzwerk für den Betreiber und dessen Business-Anwendungen.

2.) Datensicherheit

Das Problem mit der Sicherheit ist, dass man sie erst bemerkt, wenn sie fehlt. Gerade Netzwerke, die auch öffentlich zur Verfügung gestellt werden, müssen einem entsprechenden Sicherheitsstandard genügen, damit die Geräte der Gäste und vor allem das Netzwerk und die Geräte des Betreibers nicht gefährdet werden. Man weiß nie, welche Schadsoftware Nutzer unwissentlich auf ihren Geräten herumtragen. Und leider gibt es auch Nutzer, die schlecht eingerichtete WLAN-Hotspots bewusst missbrauchen. Kurz gesagt: ein Netz, das professionell genutzt wird, sollte auch immer professionell konfiguriert sein.

Netzwerkskizzen. Auf der linken Seite ein ungeschütztes Netz in dem jedes Gerät aufeinander zugreifen kann. Auf der rechten Seite das MeinHotspot-WLAN in dem alle Geräte isoliert sind.

3.) WLAN: Kundenbindung im Einzelhandel

WLAN ist Service am Kunden

Allein das WLAN-Schild an der Eingangstür zeigt: wir möchten, dass sich unsere Kunden bei uns wohlfühlen. Da heutzutage jeder sein stets knappes Datenvolumen im Hinterkopf hat, wird freies WLAN so gut wie immer dankbar angenommen und das Smartphone direkt damit verbunden. Das ist für den Einzelhändler eine komfortable Situation, denn er ist dadurch mit seinem Geschäft auf dem Display der Kunden.

Fall 1: ein neues Angebot

Sie möchten ein neues Produkt einführen oder auf eine Aktion aufmerksam machen. Während Flyer und Poster schnell im Kampf um die Aufmerksamkeit des Kunden untergehen, genießt die Login-Seite Ihres WLANs die ungeteilte Aufmerksamkeit des Nutzers. Platzieren Sie in Bild und Text Ihr Angebot oder Rabatt-Codes, die am „Point Of Sale“ eingelöst werden können. Die Nutzer sind schließlich bei Ihnen vor Ort – einem direkten Kauf steht also nichts mehr im Weg. Die Inhalte Ihrer Login-Seite können Sie übrigens ganz bequem im Browser bearbeiten.

Fall 2: der Quengelpartner

Das Szenario ist bekannt: wenn Pärchen einkaufen gehen, langweilt sich häufig einer der beiden – je nach Geschäft. Gäste-WLAN ist ein willkommenes Angebot für den Wartenden, beschert so der anderen Seite ein ungetrübtes Shoppingerlebnis und dem Einzelhändler mehr Umsatz.

Fall 3: Kunden binden

Kundenbindung ist im Einzelhandel immer ein Thema – denn auch zufriedene Kunden kommen nur dann wieder, wenn man in ihrer Erinnerung bleibt. Auch nach dem Verlassen des Geschäftes kann man den Kontakt aufrechterhalten, indem man diese Kunden mit Neuigkeiten versorgt. Das ist ein praktischer Weg, sich regelmäßig wieder in deren Gedächtnis zu rufen. Gäste-WLAN hilft dabei, Kunden zu Facebook-Fans zu machen oder sie als Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. In der Online-Verwaltung lässt sich dafür einfach der „Social Login“ oder die Newsletter-App aktivieren. Sie wollen sich mit der Einrichtung nicht beschäftigen? Auch in Ordnung – das übernehmen wir gerne für Sie. Sprechen Sie uns einfach an.

Fall 4: direktes Kunden-Feedback

Glückliche Kunden schweigen leider häufig, unzufriedene Kunden hingegen beschweren sich oftmals gleich öffentlich. Es sei denn, es gibt die Chance, das Feedback direkt vor Ort loszuwerden. Auf der MeinHotspot-Portalseite, die jedem Nutzer angezeigt wird, kann das Geschäft mit einem Klick bewertet und bei Bedarf ein Kommentar abgegeben werden. In der Statistik können regelmäßig der Grad der Kundenzufriedenheit abgelesen und die Kommentare gesichtet werden. Der Vorteil: Positives Feedback wird eher vor Ort als später geäußert. Kritik wiederum landet direkt beim Geschäft – und nicht in den sozialen Medien.

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Allgemein Marketing

Neue Regelung zur Störerhaftung – was ändert sich?

Update am 5.4.2017

Die Bundesregierung hat im April 2017 beschlossen das Telemediengesetz erneut zu ändern. Dieser Entwurf sieht vor, dass im Fall von kriminellen Handlungen der Betreiber des betroffenen Anschlusses zu so genannten Netzsperren verpflichtet werden kann.

Der Betreiber des Anschlusses wird also dazu verpflichtet den Zugriff auf bestimmte Inhalte wirksam zu unterbinden. Tut er das nicht, kann der Betreiber mit teilweise erheblichen Kosten in die Haftung genommen werden.

Unberührt bleibt außerdem die Verfolgung schwerer Straftaten. Hier wird im Falle eines ungeschützten Anschlusses weiterhin der Betreiber Ansprechpartner ermittelnder Behörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft sein.

Update am 15.09.2016

Die Bundesregierung hat beschlossen, das Telemediengesetz zu ändern und den Betreibern offener WLAN-Netze ein so genanntes Providerprivileg einzuräumen. Grundlegend wurde somit die Störerhaftung nicht abgeschafft, sondern nur der entsprechende Paragraph abgeändert. Die Anwälte der Rechteinhaber berufen sich in Abmahnungen nun auf den Unterlassungsanspruch.

Zusätzlich hat der europäische Gerichtshof am 15.09.2016 beschlossen, dass im Missbrauchsfall das WLAN mit einem Passwort geschützt werden muss und die Herausgabe des Passwortes nur gegen Erfassung der Identität des Nutzer erfolgen darf. Im Grunde handelt es sich um eine Art Fahrtenbuch für die WLAN-Nutzung.

Was ändert sich?

Wird ein Anschluss als Ausgangspunkt krimineller Handlungen ermittelt, mahnen die Anwälte der Rechteinhaber den Betreiber des Anschlusses auf Basis des „Unterlassungsanspruchs“ ab. Der Betreiber muss dann sicherstellen, dass der Missbrauch des Anschlusses, auch wenn dieser durch einen Gast verursacht wurde, an seinem Anschluss effektiv verhindert wird. Außerdem muss die Identität der Nutzer, z.B. durch eine Ausweiskopie erfasst werden. Tut er das nicht, wird dies als systematischer Verstoß verfolgt und der Betreiber wird in die Haftung genommen (siehe auch Artikel auf netzpolitik.org). Bei Nichtbeachtung muss mit Strafen von bis zu 250.000 EUR gerechnet werden (n-tv.de berichtete)

Die bekannten Abmahn-Kanzleien Rasch und Frommer haben sich bereits zu den Gesetzesänderungen geäußert und angekündigt, unverändert Abmahnungen bei Missbrauch zu versenden (Die „Welt“ berichtete).

Der CDU-Netzpolitiker Thomas Jarzombek sagt gegenüber dem Blog golem.de: „Das Providerprivileg bedeutet nicht […], dass man von allem befreit ist.“
Auch muss bei schweren Straftaten weiterhin mit polizeilichen Ermittlungen gerechnet werden. Da die IP-Adresse zum Anschluss des jeweiligen Betreibers führt, wird dieser auch weiterhin Gegenstand der Ermittlungen sein.

Mit einem Gäste-WLAN von MeinHotspot sind Sie sicher!
Da Sie als Kunde von MeinHotspot generell nicht mit Ihrer IP-Adresse in Erscheinung treten, besteht für Sie weiterhin kein Risiko.

Was sind die Pflichten als Betreiber?
Auch hier gilt: Betreiber eines MeinHotspot-WLANs müssen nichts unternehmen. Betreiber, die allerdings ihr eigenes WLAN zur Verfügung stellen, sind verpflichtet, ihr WLAN zu verschlüsseln und die Identität eines jeden Nutzers festzustellen.

IT- und Datensicherheit
Für den Schutz der eigenen Daten (z.B. auf Kassen- oder Rezeptionssystemen) bzw. der Daten der Nutzer ist auch weiterhin der Betreiber selbst verantwortlich. Fehlende Schutzmaßnahmen in WLAN-Netzen können zu unberechtigten Zugriffen auf die Daten des Hotspot-Betreibers (bzw. dessen privates Netzwerk) und denen der Nutzer führen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich auch mit Schadsoftware infizierte Geräte zum WLAN verbinden, müssen ebenfalls vom Betreiber Maßnahmen gegen SPAM-Missbrauch, Botnetze und Eindringversuche ergriffen werden.

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Allgemein

Stabile WLAN-Netze: Kabel statt WLAN-Repeater

Wir werden öfter mal gefragt, warum man Netzwerke im Business-Bereich nicht genau so aufbauen kann wie man es aus Privathaushalten kennt. Denn dort lässt sich die Sendereichweite ja ganz bequem erweitern, in dem man mit so genannten WLAN-Repeatern arbeitet. Das Verlegen von Kabeln spart man sich damit.

Für professionelle Netzwerke ist das aber keine Option. Warum das so ist und was es für Alternativen gibt um auch langfristig Spaß mit dem Netzwerk zu haben erklären wir in diesem Blog-Artikel.

Grundlegend kann man sagen: die Verbindung zwischen den einzelnen eingesetzten Komponenten ist entscheidend für die Stabilität des gesamten Netzes. Deshalb sollte man an dieser Stelle nichts dem Zufall überlassen.

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Bequem, aber nicht sinnvoll: WLAN-Repeater

Hierbei handelt es sich zwar um die bequemste, gleichzeitig aber auch um die instabilste Variante. Denn der gesamte Datenverkehr aller Nutzer, die mit dem Repeater verbunden sind, läuft über die Funkbrücke und bringt diese damit schnell an ihre Leistungsgrenze – es kommt zu Verbindungsabbrüchen. Zu Hause funktioniert es noch, weil die Verbindung meistens von nicht mehr als 3 oder 4 Leuten genutzt wird. Bei Gäste-Netzwerken wird man damit nicht glücklich.

Die Qualität der WLAN-Verbindung ist außerdem stark von örtlichen Einflussfaktoren abhängig. Die schlimmsten WLAN-Bremsen für die derzeit dominierende 2.4 GHz-Frequenz sind Wasser(Leitungen), Stahlbeton, Stahlträger, Fußbodenheizungen, fremde WLAN-Netze und Wände. Und leider senden nicht nur WLAN-Geräte auf dem 2,4 GHz-Band. Daher können Geräte wie Babyphone, Garagenöffner, DECT-Telefone – aber auch Mikrowellen die WLAN-Signalstärke beeinträchtigen.

Fazit: WLAN-Repeater sind äußeren Störfaktoren unterworfen, was zu Unterbrechnungen führen kann. An einem Tag läuft alles prima und am nächsten Tag stellt jemand z.B. ein Babyphone auf und es kommt zu Störungen. Zu Hause ist das eine Lösung – im professionellen Umfeld nicht.

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Die beste Variante: Netzwerkkabel

Eine Verkabelung mit Netzwerkkabeln (So genannte Patchkabel) ist dabei die zuverlässigste Variante und sollte trotz des vergleichbar hohen Erstaufwandes möglichst bevorzugt werden. Die maximale Kabellänge beträgt hierbei 100m.

Fazit: Lieber der kurze Schmerz durch das Verlegen von Netzwerkkabeln als das lange Leiden durch ständige Störungen.

LANKABEL

 

 

Bequemer Kompromiss mit Einschränkungen: Netzwerksignal per Stromnetz übertragen

So genannte PowerLine-Adapter ermöglichen die Übertragung des Netzwerksignals über das Stromnetz. Dafür sollten sich die Steckdose, in die das Signal eingespeist und die aus der es entnommen wird idealerweise im gleichen Stromkreis befinden. Zwar kommen aktuelle PowerLine-Adapter auch mit Phasesprüngen zurecht, dies erfordert aber immer einen Vor-Ort-Test.

Fazit: diese Variante muss vor Ort getestet werden. Wenn es klappt, kann man damit das Verlegen von Netzwerkkabeln umgehen. Aber: Störungen durch andere Verbraucher im Stromnetz können nicht ganz ausgeschlossen werden.

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Bestehende Leitungen nutzen: mit Medienwandlern

Zweidrahtwandler ermöglichen die Übertragung des Netzwerksignals über zwei Kupferdrähte, wie sie bei Telefonverkabelungen, die in fast allen Gebäuden vorhanden sind, zum Einsatz kommen. Oft sind in der Telefonverkabelung freie Litzen übrig die dafür verwendet werden können. Leider sind Medienwandler vergleichsweise teuer. Wenn man jedoch lange Wege überbrücken oder aufgrund der Bedingungen vor Ort keine neuen Kabel verlegen kann sind Medienwandler eine dankbare Variante.

Fazit: Durch die Nutzung einer bestehenden Verkabelung spart man sich Verlegearbeiten und erhält trotzdem eine maximale Verbindungsstabilität. Allerdings sind Zweidrahtwandler teurer als PowerLine-Adapter – dafür aber auch stabiler.

zweidraht

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Allgemein Technik

Öffentliche WLAN-Hotspots und Datensicherheit

Viele Reisende nutzen gern sogenannte WLAN-Hotspots, da der Handytarif ihres Smartphones keine günstige mobile Datenübertragung anbietet oder das immer knappe Datenvolumen geschont werden soll. Zudem ist die Schnelligkeit dieser Hotspots oftmals besser, als wenn lediglich das Mobilfunknetz genutzt werden würde. Leider schwingt bei der Nutzung nicht professionell eingerichteter Hotspots stets ein erhöhtes Risiko von unerwünschtem Datenzugriff nach Hacker-Manier mit. Da die Gäste mittlerweile jedoch fast selbstverständlich ein kostenfreies WLAN in öffentlichen Einrichtungen oder Gastronomien erwarten werden mancherorts handelsübliche WLAN-Router, die für den Privatgebruch konzipiert wurde, als WLAN-Hotspot eingesetzt. Neben dem Aspekt der Störerhaftung entsteht damit auch ein stark erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Daten der Gäste. Mittlerweile gibt es bedauerlicherweise sogar Apps, die den Fremdzugang in ungeschützte Handys erleichtern oder infizierte Geräte zu so genannten Botnetzen – also z.B. Spam-Netzwerken – verbinden.

MeinHotspot schützt die Geräte der Gäste und das Netzwerk der Betreiber

Das MeinHotspot-WLAN verhindert den Download von Schadsoftware und blockt sowohl Angriffe von außen als auch Versuche von Gästen auf andere Nutzer oder in das lokale Netz des Betreibers zu gelangen. Denn oft sind Rezeptions-Computer, Kassensysteme, Buchungsterminals oder ähnliche Geräte auf denen sensible Daten gespeichert sind ebenfalls mit dem Netzwerk verbunden. Versucht sich das infizierte Gerät eines Nutzers zu einem SPAM- oder DDoS-Netz zu verbinden wird dies durch die aktive Firewall in unseren VPN-Servern automatisch erkannt und geblockt.

Auch die Nutzer selbst können zum Schutz ihrer Geräte beitragen

Nicht immer surft man über ein rundum abgesichertes WLAN-System wie das von MeinHotspot. Private Anschlüsse zu Hause oder in Eigenregie eingerichtete WLAN-Hotspots sind oft gar nicht gesichert. Es ist daher immer sinnvoll, die eigenen Geräte aktuell zu halten und abzusichern. Der Basisschutz von Handy, Laptop oder Tablet ist enorm wichtig. Windowsgeräte sollten automatische Updates aktiviert haben, das muss im Menü der Systemsteuerung eingestellt werden. Auch der Firewall muss eingeschaltet sein. Dem Windows-System sollte als Netzwerk-Art das möglichst Attribut „öffentlich“ zugeordnet werden. Daraufhin wird das Betriebssystem das Gerät auf besondere Weise schützen. Ein aktueller Virenscanner ist ebenso von Vorteil. Auch unter Android müssen das System und sämtliche Apps auf dem aktuellsten Stand sein. Auch diesen Geräten wird die Verwendung von Anti-Viren-Software empfohlen. Es gibt mittlerweile sogar zuverlässige Apps, die im Falle eines Diebstahls das Gerät orten und die Inhalte löschen können, um unerwünschten Fremdzugriff zu verhindern. Ein Betriebssystem, das immer auf dem aktuellsten Stand gehalten wird, ist auch bei sämtlichen Apple Geräten, die unter iOS laufen, entscheidend. Im AppStore wird regelmäßig über anstehende Updates informiert.

Die Sicherung des Handys über Passwort, Sperrmuster oder PIN-Code ist ein zusätzlicher Schutz vor Fremdzugriff, der nicht außer acht gelassen werden sollte. Auch sollte z.B. Bluetooth und WLAN nur im Bedarfsfalle aktiviert sein und nicht dauerhaft. Auch so kann einem unerwünschtem Zugriff Dritter entgegengewirkt werden. An unsicheren Hotspots, die nicht von einem renomierten Anbieter stammen ist es ggf. sicherer eine mobile Datenverbindung von einem Anbieter wie z.B. DeutschlandSIM zu nutzen.

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