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Technik

So funktionieren Gastnetzwerke und aus diesem Grund sind sie nötig

Beitragsbild Gastnetzwerke

Die meisten Unternehmen haben heutzutage ein eigenes Netzwerk. Bei Restaurants mit Kundenkontakt, wie beispielsweise Gastronomien, Einzelhandel oder Fitnessstudios handelt es sich hierbei überwiegend um WLAN-Netzwerke, die auch von den Kunden genutzt werden können. In anderen Unternehmen sind es im Gegensatz dazu eher interne Netzwerke, die zum Datenaustausch zwischen den Mitarbeitern dienen. Beide dieser Netzwerkarten bieten diverse Vorteile, ermöglichen aber auch einige Risiken, vor allem im Bereich Sicherheit und Datenschutz.
Durch die Aufteilung von Netzwerken können Sie diese Sicherheitslücken schließen und darüber hinaus noch andere Probleme beheben, die in Verbindung mit Unternehmensnetzwerken auftreten können.
Wie genau diese Teilung von Netzwerken funktioniert und warum Sie diese in Betracht ziehen sollten, erfahren Sie im Folgenden.

VLAN bzw. virtuelle Netzwerke

Große Unternehmen haben in den meisten Fällen ein internes Netzwerk, welches den Datenaustausch zwischen den Mitarbeitern ermöglicht. Die Computer der Mitarbeiter sind dann häufig per LAN miteinander oder mit einem zentralen Server verbunden und bei vielen Mitarbeitern entsteht schnell ein unübersichtlicher Netzwerkaufbau. Um diesen Aufbau besser zu organisieren, bietet es sich an, das Gesamtnetzwerk in virtuelle Netzwerke, also isolierte, logische Teilnetze zu unterteilen. Bei einem solchen Netzwerk wird die Trennung als VLAN (Virtual Local Area Network) bezeichnet.
Der Grund dafür, dass man als Administrator den Einsatz von VLAN bedenken sollte, ist, dass dadurch ermöglicht wird, die Organisationsstruktur des Netzwerks von der physischen Beschaffenheit des Unternehmens zu trennen. So können Mitarbeiter einer Abteilung, egal wo im Gebäude sie sich befinden, im gleichen isolierten Netzwerk arbeiten. Gleichzeitig werden Anpassungen innerhalb des Netzwerks wesentlich einfacher. Sollte ein Mitarbeiter die Abteilung im Unternehmen wechseln, aber am gleichen physischen Arbeitsplatz bleiben, so kann ihn der Administrator in ein anderes isoliertes Netzwerk einfügen, ohne dass dafür Kabel umgesteckt oder verlegt werden müssen.
Abgesehen von der optimierten Organisation kann VLAN noch weitere Vorteile bieten: Zum einen kann man Teilsysteme erstellen, die einen öffentlich zugänglichen Webserver von Systemen trennen, die sensible Geschäftsdaten enthalten, wodurch das Netzwerk insgesamt sicherer wird. Zudem entsteht eine stabilere Performance, da bei einer Störung oder einem Ausfall nur Teilnetzwerke betroffen sind und nicht das gesamte Netz. Ebenso können bestimmte Teilnetze priorisiert werden, um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten.

Kunden-WLAN-Netzwerk

Der Einsatz von Kunden- oder Gäste-WLAN ist ein weit verbreitetes Mittel, um potenziellen Kunden einen Anreiz zu geben, den eigenen Laden zu besuchen und gleichzeitig Kundendaten zu sammeln, die später für Marketing verwendet werden können. Bei einem Netzwerk, das tagtäglich von verschiedenen Kunden genutzt wird, wie zum Beispiel das Gast-WLAN einer Gastronomie oder eines Geschäfts, ist die Nutzung von getrennten Netzwerken mindestens genauso wichtig wie bei einem internen Netzwerk. Vor allem im Hinblick auf die Sicherheit und den Datenschutz im Netzwerk ist die Trennung besonders sinnvoll.
Nutzen Kunden und interne Systeme dasselbe WLAN-Netzwerk, so kann es schnell passieren, dass Unbefugte böswillig Zugang zu internen Daten erhalten könnten. Um dies nicht zu ermöglichen, sollte das WLAN in ein internes und ein Gast-Netzwerk unterteilt werden. Da diese beiden Zugänge zum Router völlig getrennt funktionieren, haben Kunden keinen Zugriff auf interne Vorgänge, wodurch eine bessere Sicherheit gewährleistet ist. Bei einem professionellen Anbieter für Gast-WLAN, wie MeinHotspot, ist das Gast-Netzwerk durch spezielle Firewalls noch zusätzlich geschützt und ist durch eine externe Haftung bei Missbrauch des Kunden-WLAN versichert. Durch eine Trennung von Gast- und internen WLAN-Netzen kann man den Kunden also extra Vorteile im Geschäft bieten, bewahrt aber die größtmögliche Sicherheit der internen Daten.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

Egal ob man ein firmeninternes oder ein Gast-WLAN-Netzwerk betrachtet, muss für jedes Gerät, das sich im Netzwerk bewegt, eine eigene IP-Adresse vergeben werden. Durch diese IP-Adresse werden die Geräte identifiziert und ohne eine solche Adresse kann man nicht auf das Netzwerk zugreifen. Vor der Einführung von DHCP mussten alle IP-Adressen mühsam händisch vergeben werden, wodurch ein enormer Aufwand für den Administrator eines Netzwerks entstand. Damit dieser Vorgang automatisch ablaufen konnte, wurde das Dynamic Host Configuration Protocol eingeführt. Durch dieses Protokoll hat ein Server die Möglichkeit, IP-Adressen an alle Geräte im Netzwerk zu vergeben, ohne dass ein Mensch damit etwas zu tun hat.
In VLAN-basierten Netzwerken ermöglicht DHCP, dass beim Verschieben von Nutzern zwischen den Teilnetzen die neuen IPs automatisch vergeben werden, ohne dass etwas manuell neu konfiguriert werden muss.
Bei einem Gast-WLAN hat DHCP einen ähnlichen Nutzen. Denn auch hier braucht jeder Kunde, der das WLAN nutzen will, um im Internet zu surfen, eine eigene IP-Adresse. Damit auch hier der Administrator nicht seine ganze Zeit mit dieser Vergabe verbringt, wird der Vorgang durch DHCP automatisiert.

Fazit

Jede Art von Netzwerken in Unternehmen benötigt eine ordentliche Organisation und einige Vorkehrungen im Bereich der Sicherheit, damit alles so funktioniert wie gewünscht. Eine Einteilung des Gesamtnetzes in unabhängige Teilnetzwerke kann genau hier Abhilfe schaffen, entweder in Form von VLAN oder Kunden-WLAN, je nach Anwendungsbereich. Durch die Einführung von DHCP konnte in allen Arten von Netzwerken ein wichtiger Schritt – die Vergabe von IP-Adressen – automatisiert werden, um unnötigen Aufwand zu umgehen.

Technik

Die 5 wichtigsten Tipps zum sicheren Surfen in öffentlichen WLAN Netzwerken

Beitragsbild Sicher Surfen

Durch das Bedürfnis, jederzeit erreichbar und online zu sein, sind öffentliche und kostenlose Hotspots zu einem gängigen Angebot geworden. Vor allem in Gastronomien, öffentlichen Einrichtungen und beim Reisen wird oft WLAN angeboten. Dieses Angebot ist auch sehr hilfreich, besonders für Berufstätige, die auch im Café ihre E-Mails checken müssen. Allerdings gibt es besonders bei offen zugänglichen Netzwerken oft auch ein Risiko bei der Benutzung, denn diese sind oft nicht ausreichend abgesichert, um Ihre Daten vollkommen vor Fremdzugriffen zu schützen. Teilweise sind öffentliche Hotspots gänzlich unverschlüsselt und stellen ein leichtes Ziel für Datendiebstahl dar. Trotz dieser Gefahr kann man – mit den richtigen Vorkehrungen – diese WLAN-Netzwerke gefahrlos nutzen. Wir zeigen Ihnen hier, welche Vorkehrungen das sind und wie Sie diese umsetzen. Und wenn ein Netzwerk professionell geschützt wurde, so wie MeinHotspot beispielsweise, dann kann man sich bedenkenlos einloggen. Denn bei einem Hotspot-System wie von MeinHotspot, welches mit einer starken Firewall und einem aktiven Virenschutz ausgestattet ist, sind die folgenden Vorkehrungen nur noch zusätzlicher Schutz. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die eigenen Geräte schützen

Unabhängig davon, wo Sie sich in ein öffentliches WLAN einloggen wollen 0der wie dieses dann gesichert ist, sollten Sie einen gewissen Basisschutz auf Ihren eigenen Geräten einrichten. Den Anfang macht hier schon das Betriebssystem auf Ihren Geräten. Wenn Sie dieses immer auf dem neuesten Stand halten, dann bieten die Hersteller damit schon einen grundlegenden Schutz für das Gerät. Das Betriebssystem kann schon vorab Sicherheitslücken in öffentlichen Netzwerken erkennen und Sie darauf hinweisen. Mit die wichtigsten Updates sind auch die für den jeweiligen Browser, den Sie nutzen, denn der Webbrowser ist in den meisten Fällen der erste Angriffspunkt für Fremdzugriffe.
Zusätzlich ist es äußerst empfehlenswert, eine Antivirussoftware auf den Geräten zu installieren. Diese laufen ständig im Hintergrund und überprüfen alle Dateien und Websites zusätzlich auf Schadsoftware. Bei Geräten, die Windows als Betriebssystem nutzen, ist mit Windows Defender schon ein solches Programm vorinstalliert, allerdings ist es trotzdem sinnvoll, die Software eines unabhängigen Anbieters zu nutzen. Hierbei müssen Sie allerdings darauf achten, dass Sie nur auf Angebote von seriösen Anbietern zurückgreifen und dass Sie einheitliche Programme auf allen Geräten verwenden.

Remote Dienste und Freigaben blockieren

Durch Remote Dienste und Freigaben haben Sie die Möglichkeit, von einem Ihrer Geräte auf ein anderes zuzugreifen oder schnell und einfach Daten zu übertragen. Dies kann ein sehr nützliches und produktives Tool sein, sollte allerdings eher nur im privaten Raum genutzt werden. Diese Dienste basieren meist auf WLAN und bei der Nutzung eines öffentlichen Netzwerks machen Sie es anderen leicht, Ihre Daten während der Übertragung abzugreifen. Auf den meisten Geräten sind diese Freigaben standardmäßig deaktiviert, allerdings schadet es nicht, diese Einstellungen noch einmal zu überprüfen. Neben Freigaben gibt es auch noch sogenannte Remote Dienste, die es ermöglichen, ein Gerät von einem anderen „fernzusteuern“. Auch dies ist in privaten Netzwerken oft hilfreich, birgt aber eine Sicherheitslücke bei der Nutzung im öffentlichen Raum.

Auf die Verschlüsselung einer Verbindung achten (HTTPS und VPN)

Dieser Tipp ist nicht nur in öffentlichen Netzwerken wichtig, denn er gibt oft einen schnellen Einblick in die Seriosität einer Verbindung oder Website, denn heutzutage sind eigentlich alle professionellen Websites nur mit einer verschlüsselten Verbindung zu erreichen.

HTTPS oder HTTP?

Damit eine Verbindung zu einer Website auch wirklich sicher und korrekt verschlüsselt ist, muss die URL, also der Link, der oben in der Browserleiste auftaucht, mit HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) beginnen. Enthält die URL nur HTTP (Hypertext Transfer Protocol), dann bedeutet das, dass der Anbieter der Website unbeschränkte Einsicht auf alle Daten erhält, die die Website im Hintergrund von Ihnen abfragt und die Sie selbst auf der Website eingeben. Eine sichere Verbindung erkennt man sofort an einer URL die mit „https://“ beginnt. Da die meisten neuen Browser zur verbesserten Übersichtlichkeit den Beginn einer URL, also den Teil „https://www.“ oft verbergen, zeigt der Browser stattdessen links von der URL ein kleines Schlosssymbol an. Nur wenn dieses sichtbar ist, können Sie sich sicher sein, dass Sie eine verschlüsselte Verbindung verwenden.

VPN

Die beste Lösung, um Ihre Verbindung und Ihre Daten sicher vor Fremdzugriffen zu schützen, ist die Nutzung eines VPN (Virtual Private Network). Ein solches VPN bietet grundsätzlich eine weitere Verschlüsselung Ihrer Daten an, kann aber mit einem VPN-Tunnel zudem noch Ihre IP-Adresse mit der des Netzwerkanbieters austauschen, wodurch Sie quasi anonym und vor Dritten geschützt im Internet surfen. Dafür ist allerdings eine weitere App auf Ihrem Endgerät erforderlich.

WLAN ausschalten, wenn es nicht genutzt wird

WLAN-Netzwerke, mit denen Sie sich mindestens einmal verbunden haben, werden auf Ihrem Endgerät gespeichert, sodass Sie sich beim nächsten Mal automatisch einloggen können. Diese Funktion ist zwar zeitsparend, kann aber dazu führen, dass Ihr Gerät sich mit einer Kopie des bekannten WLAN verbindet, das von Dritten zum Fremdzugriff auf Daten genutzt wird. Um dieser Falle zu entgehen, ist es empfehlenswert, das WLAN am Gerät zu deaktivieren, sobald Sie es nicht mehr verwenden. Zudem sollten Sie sich aus allen Websites und Anwendungen aktiv ausloggen, um Ihren Account ordnungsgemäß zu schützen.

Eine Firewall verwenden

Heute ist die Verwendung einer Firewall bei fast allen Geräten Standard, egal ob im öffentlichen oder privaten Raum. Eine Firewall ist eine Verbindung aus Hard- und Software, die Verbindungen und Browser-Zugriffe, die bei der Nutzung von WLAN nicht benötigt werden. Bei einem PC hat man zusätzlich noch die Möglichkeit, die Programme selbst auszuwählen, die die Firewall überwinden können. Bei einem mobilen Endgerät ist das meist nicht möglich. Da Firewalls in den meisten Geräten bereits vorinstalliert werden, bleibt für Sie nur noch die Überprüfung, ob sie auch auf Ihrem Gerät installiert ist.

Fazit

Zunächst einmal muss gesagt sein, dass Sie sensible Daten am besten in geschützten Netzwerken aufrufen und eingeben sollten. Trotzdem kann man dafür auch öffentliche WLAN Netzwerke nutzen, dabei sollte man aber gewisse Vorkehrungen treffen. Zum einen sollten Sie Ihre eigenen Geräte schützen, indem Sie das Betriebssystem immer auf dem neusten Stand halten und Remote Dienste und Freigaben beschränken. Außerdem sollten Sie immer darauf achten, dass Sie mindestens eine per HTTPS verschlüsselte Verbindung oder im optimalen Fall sogar einen VPN verwenden. Wichtig ist es auch, das WLAN am Endgerät bei Nichtbenutzung zu deaktivieren und auch zu kontrollieren, ob Ihre Firewall aktiviert ist.
Abschließend ist es aber auch wichtig zu erwähnen, dass die Sicherheitsbedenken durch diese Vorkehrungen extrem gesenkt werden können, es aber trotzdem wichtig ist, dass der Anbieter einen professionellen Hotspot Service verwendet, wie beispielsweise MeinHotspot. Denn hier ist unter anderem der VPN schon integriert und es gibt noch weitere Sicherheitsmaßnahmen, die das Surfen der Nutzer so sicher wie möglich machen.

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Wie funktioniert WLAN eigentlich?

Beitragsbild WLAN

Den Begriff WLAN kennt inzwischen jeder. Doch was genau das eigentlich bedeutet und wie es funktioniert wissen nur die wenigsten.
Die Abkürzung WLAN steht für „Wireless Local Area Network“, übersetzt also ein kabelloses lokales Netzwerk, und ist damit die kabellose Version von LAN (Local Area Network). Für die meisten Personen ist WLAN heutzutage unerlässlich, sowohl im privaten Rahman als auch im öffentlichen. Aus diesem Grund bieten die meisten öffentlichen Einrichtungen, beispielsweise Bahnhöfe oder Flughäfen, so wie viele Gastronomien, ihr eigenes WLAN an.

Dieses drahtlose Netzwerk kann von jedem Gerät mit einer entsprechenden Antenne genutzt werden und wird meist von einem Router, in manchen Fällen aber auch von einem anderen Endgerät ausgesendet, hierbei handelt es sich dann um einen mobilen Hotspot. Da WLAN über ein drahtloses Funksignal funktioniert, ist es, im Gegensatz zu LAN, nicht von Kabeln 0der vorhandenen Anschlüssen abhängig, und hat bei optimalen Bedingungen eine Reichweite von bis zu 50 Metern.

Historische Entwicklung des WLAN

Der erste sogenannte WLAN Standard war IEEE 802.11 und stammt aus den 1970er Jahren. Die damalige Leistung dieser Verbindung betrug 2 MBit und war nur für kleine Datenmengen zu gebrauchen. Zum Vergleich: heute könnte man mit dieser Geschwindigkeit nicht mal ein Youtube Video anschauen. Mit der Zeit wurden viele weitere WLAN Standards entwickelt, die immer schneller wurden.

In den 90ern war die Entwicklung dann so weit, dass auch die private Nutzung von WLAN üblicher wurde. Damit war zum ersten Mal auch für Privatpersonen die kabellose Verbindung von Computer oder Laptop mit dem Internet möglich. Mit diesem Fortschritt wurden die WLAN Standards dann auch international angeglichen, weshalb heute alle Endgeräte mit allen WLAN Netzwerken auf der Welt kompatibel sind.
Im Jahr 2013 wurde dann der WLAN Standard IEEE 802.11ac entwickelt, der für eine lange Zeit als der mit Abstand Schnellste galt und die Leistung des ersten Standards aus den 70ern um das 400-fache steigerte. Erst 2020 wurde IEEE 802.11ac durch Wi-Fi 6 abgelöst, der die bisherige Geschwindigkeit noch weiter verbesserte.

Die Technick dahinter

Da die Technik hinter WLAN und dem Internetzugang extrem komplex ist, wird hier nur der grundlegende Aufbau erläutert. Damit man WLAN nutzen kann, sind grundsätzlich mindestens ein Router, eine Internetleitung und ein internetfähiges Endgerät erforderlich.
Der Router wird per Kabel mit dem Internetanschluss im Haus verbunden und erhält über dieses Kabel alle Daten, die die Endgeräte benötigen. Wenn das Funksignal des Routers aktiviert ist, sendet der Router durchgehend WLAN aus. Über dieses können die Endgeräte dann Daten aus dem Internet abfragen, senden oder sich direkt mit anderen Endgeräten im gleichen Netzwerk verbinden. Damit ein Endgerät zu dieser Datenübertragung fähig ist, benötigt es eine WLAN-Karte/-Antenne, welche aber bei den meisten Geräten bereits standardmäßig verbaut ist. Da sich grundsätzlich jedes Gerät mit dem WLAN verbinden kann, werden vor allem im privaten Gebrauch Netzwerke meist mit einem Passwort versehen, um Unbefugten den Zugang zum eigenen WLAN Netz zu verwehren.

Neben dem Funksignal des Routers kann man das WLAN Signal auch über einen WLAN Access Point nutzen. Ein Access Point (kurz AP) ist ein Gerät, welches das Signal des Routers übernimmt und weiter verstärkt, damit entweder mehr Fläche abgedeckt oder Hindernisse umgangen werden können. Vor allem für öffentliche Netzwerke, wie zum Beispiel in einem Restaurant, bieten sich APs an, damit man das WLAN Signal auch über mehrere Räumlichkeiten verteilen kann und die Nutzer nicht unter abnehmender Qualität der Verbindung leiden müssen.

Beim Aufbau von WLAN Netzwerken unterscheidet man grundlegend zwischen zwei verschiedenen Modi, dem „Ad-Hoc-Netzwerk“ und dem „Infrastruktur-Netzwerk“.
Bei der Nutzung eines Ad-Hoc-Netzwerks sind alle Geräte im Netzwerk gleichgestellt und direkt miteinander verbunden. Hierbei gibt es allerdings eine maximale Gesamtzahl an verbunden Geräten, die nicht überschritten werden kann.
Ein Infrastruktur-Netzwerk ist die wohl gängigere Variante, bei der die Endgeräte mit dem Router oder dem Access Point verbunden sind und diese die „Zentrale“ des Netzwerks bilden, worüber die Endgeräte schließlich auf das Internet zugreifen.

Für wen ist WLAN sinnvoll?

WLAN ermöglicht zum einen, dass viele Geräte gleichzeitig dasselbe Netzwerk nutzen können, während das bei einer kabelgebundenen Verbindung nicht möglich wäre. Ein weiterer extrem wichtiger Vorteil von WLAN ist, dass es keine Kabelverbindung benötigt und damit eine maximale Flexibilität in der Position der Endgeräte ermöglicht. Zudem sind kabellose Netzwerke teilweise sogar günstiger als die Alternativen, wodurch es sich auch für den öffentlichen Gebrauch eignet. In einer Gastronomie beispielsweise ist der Einsatz von WLAN Hotspots schon relativ weit verbreitet. Damit bietet man den Gästen die Möglichkeit, kostenlos den Internetzugang zu nutzen, wodurch sich auch die generelle Kundenzufriedenheit steigern lässt.

Vorteile für den Endnutzer

Der Hauptnutzen von WLAN für Endnutzer ist vor allem die drahtlose Natur der Verbindung. So ist zum einen eine enorme Flexibilität gegeben, außerdem sind heutzutage die meisten mobilen Geräte auf WLAN angewiesen, da sie keinen Anschluss für ein LAN Kabel besitzen. Auch der Kostenfaktor ist hier nicht irrelevant, da die meisten WLAN Zugänge in der Öffentlichkeit kostenlos sind. Im Gegensatz dazu ist der Datenverbrauch bei mobilen Daten relativ teuer und nur die wenigsten haben genug Datenvolumen, um beispielsweise Serien zu streamen  oder ähnliches.

Der einzige Nachteil, den WLAN gegenüber einer LAN Verbindung hat, ist, dass WLAN meist etwas langsamere Geschwindigkeiten aufweist. Im privaten und öffentlichen Raum ist das allerdings weniger störend, nur im Büro wird meist doch eine LAN Verbindung eingesetzt, damit eine durchgängig hochqualitative und vor allem schnelle Verbindung gewährleistet werden kann.

Sicherheit

Wie vorher schon erwähnt werden private WLAN Netze meist mit einem Passwort versehen, damit man sich vor Unberechtigten schützen kann. Dazu wird das Signal verschlüsselt, aktuell ist das sicherste Protokoll zur Verschlüsselung WPA2 (WiFi Protected Access 2). Wenn man dieses Protokoll am Router und auf dem Endgerät verwendet, schützt man sensible und persönliche Daten vor Fremdzugriffen, da die übertragenen Daten nur mithilfe des selbst festgelegten Passworts eingesehen werden können. Deaktiviert man die Verschlüsselung haben alle Geräte im Umkreis uneingeschränkten Zugang zum Netzwerk.

Doch auch im öffentlichen Raum sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, damit die Daten der Nutzer sowie die Daten des Betreibers geschützt sind. Hier sollte man dazu ein VPN, ein Virtual Private Network, verwenden, der nicht nur Daten verschlüsselt, sondern auch das anonyme Surfen im Internet ermöglicht. Dafür wird einfach die eigene IP-Adresse durch die Netzwerkanbieters oder eine andere zufällige Adresse ersetzt.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass WLAN ein sehr komplexes Thema ist, weshalb wir hier für Sie die wichtigsten Aspekte behandelt haben. Fast jeder ist täglich im Internet unterwegs und WLAN hat der Internetnutzung eine extreme Flexibilität verliehen und weitere neue Möglichkeiten geschaffen. Um ein funtkionierendes WLAN Netzwerk zu schaffen benötigt man mindestens einen Router und einen Internetanschluss, aber man kann es mithilfe von Access Points beliebig erweitern. Damit alle Daten im Netzwerk vor unbefugten Zugriffen geschützt sind, sollte man die Daten verschlüsseln, wofür es verschiedene Möglichkeiten gibt.

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Gäste-WLAN Hotspot im Outdoorbereich

Beitragsbild Outdoor WLAN

Egal ob man beim Essen gehen noch ein paar E-Mails checken oder beim Camping abends die Lieblingsserie streamen will, dafür das eigene Datenvolumen verwenden will niemand. Im Innenbereich haben die meisten Lokale oder Hotels bereits jetzt gut ausgebautes WLAN für die Gäste, aber Outdoor-WLAN ist bisher noch nicht so weit verbreitet. Doch auch im Außenbereich wollen Kunden oder Gäste die Vorzüge einer kostenlosen Internetverbindung nutzen können. Wie Sie WLAN für den Außenbereich richtig nutzen und davon profitieren können, erklären wir Ihnen hier.

Wer sollte WLAN im Außenbereich anbieten?

An öffentlichen Orten ist das Anbieten eines kostenlosen WLAN-Hotspots bereits Normalität. Die Nachfrage nach freiem WLAN in der Gastronomiebranche oder der Hotellerie steigt allerdings gleichermaßen, wobei hier meist auch ein weitläufiges Außenareal abgedeckt werden muss. Damit das problemlos und zuverlässig funktioniert, gibt es einige Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen. Hierzu zählen unter anderem der optimale Router, dessen Platzierung und eine passende Abdeckung der Fläche und auch wenn es nicht ganz einfach ist, alle diese Vorkehrungen zu treffen, haben Gäste grundsätzlich den Anspruch an ein Lokal, auch im Außenbereich WLAN anzubieten.

Diese Hardware brauchen Sie

Ganz zu Anfang benötigen Sie einen Outdoor-WLAN-Router mit einem stabilen Internetzugang. Wenn Ihr Außenbereich nicht allzu groß ist, etwa wie bei einem kleinen Café, könnte der Router alleine ausreichen, um diesen abzudecken. Wenn Sie eine größere Fläche abdecken müssen, dann benötigen Sie weitere Geräte, die die Reichweite des Routers erweitern. Hier kommen entweder Repeater oder Access-Points infrage, wobei Sie sich für Access-Points entscheiden sollten, wenn Sie keine Einbußen bei der Übertragungsrate haben wollen. Der Grund für den Einsatz dieser Hardware ist, dass ein normaler Router meist eine Reichweite von ca. 100 Metern hat, allerdings, nur wenn sich wirklich nichts zwischen Ihnen und dem Router befindet, und das Signal wird immer schwächer je weiter man sich vom Router entfernt. Damit auf der ganzen Fläche, die Sie abdecken wollen, guter Empfang und eine stabile Geschwindigkeit gewährleistet werden kann, sollten Sie daher Access-Points anbringen und diese mit Ihrem Router verbinden. Neben Access-Points können Sie auch mit Repeatern arbeiten, die allerdings die Übertragungsrate um die Hälfte senken können. Abschließend zu erwähnen ist auch ein Mesh-System. Dazu werden mehrere Router drahtlos miteinander verbunden, vor allem um Hindernisse zu umgehen, was vor allem auf Campingplätzen mit vielen Bäumen oder Wohnwägen wichtig ist.

Worauf muss geachtet werden?

Das wichtigste ist zunächst, dass alle Geräte die Sie verwenden für den Gebrauch im Outdoorbereich gedacht und vom Hersteller explizit dafür freigegeben wurden. Außerdem sollten Sie darauf achten, wo Sie Ihre Hardware anbringen. Denn auch wenn Outdoor-Geräte etwas robuster und eventuell wasserdicht gebaut sind, müssen Sie auf lange Sicht trotzdem vor Witterung geschützt werden, damit Sie durchgehend optimal funktionieren. Hierfür können Sie extra Aufbewahrungsboxen erwerben, die Ihre Hardware schützen. Auch die Stromversorgung müssen Sie im Voraus planen, damit Sie alle Geräte ausreichend Strom haben und die Anschlüsse dem Wetter nicht ausgesetzt sind.

Um Ihren Kunden immer zufriedenstellend WLAN anbieten zu können, sollten Sie bei der ersten Installation besonders auf den Empfang im ganzen Areal Ihres Außenbereichs achten. Denn große Pflanzen wie Hecken oder Bäume  sind mit die größten Störfaktoren für den WLAN-Empfang und sollten mit zusätzlicher Hardware umgangen werden. Nur so können Sie dafür sorgen, dass Ihre Gäste durch schlechten Empfang nicht unzufrieden werden.

Sicherheit und Datenschutz

Der weitläufige Empfang des WLAN Netzwerks draußen führt dazu, dass dritte die Möglichkeit haben, sich aus der Ferne Zugang zu Ihrem Netzwerk zu verschaffen. Damit fremde Personen, die Ihr Lokal nicht besuchen wollen, Ihr WLAN nicht einfach nutzen können, bietet MeinHotspot eine sichere und einfach Lösung. Denn beim MeinHotspot Gäste-WLAN müssen Ihre Kunden sich aktiv einloggen, indem sie zumindest teilweise ihre Kontaktdaten angeben. Wenn Sie das Netzwerk auch privat verwenden, dann können Sie vom sogenannten Gastzugang gebrauch machen, der verhindert, dass sich Dritte in Ihr privates Netzwerk einloggen können. Mehr zum Thema WLAN Sicherheit lesen Sie hier.

Der Nutzen für Sie als Anbieter

Sie fragen sich bestimmt, welchen Nutzen Ihnen als Anbieter des WLAN der ganze Aufwand bringen soll. Zuallererst werden Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden um einiges steigern, denn freies WLAN wird sehr geschätzt. Doch auch Ihr zukünftiges Marketing wird vom Einsatz des Gäste-WLANs profitieren. Denn bei jedem Login eines Gasts erhalten Sie dafür seine Kontaktdaten, welche Sie für weitere Marketingaktionen verwenden können. Allen voran haben Sie dadurch die Möglichkeit, E-Mail-Kampagnen an Ihre Kunden zu versenden, die beispielsweise aktuelle Aktionen oder Sonderangebote bewerben. Wenn Sie ein Hotel betreiben, können Sie ehemalige Gäste zu einem erneuten Aufenthalt einladen und somit wieder an sich erinnern. Zudem bieten die Logins die Möglichkeit, positive Bewertungen auf Google zu sammeln und so Ihr Ranking in den Suchergebnissen zu verbessern. Dadurch werden Sie automatisch besser gefunden und steigern somit auch Ihren Umsatz.

Fazit

Ohne Probleme WLAN im Außenbereich! Damit dies möglich ist, benötigen Sie zum einen die richtige Hardware, wie einen Router und eventuell Access-Points. Außerdem muss auch die Sicherheit von Ihren eigenen und den Daten Ihrer Kunden gewährleistet werden. Vor allem mit dem MeinHotspot WLAN-Hotspot haben Sie beim Thema Sicherheit volle Kontrolle und haben dazu auch die Möglichkeit, noch einen großen Nutzen aus den Logins Ihrer Gäste zu ziehen.

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Wenn das WLAN gestört wird – Ursachen und Lösungen

WLAN Symbol mit Kaktus

Nicht nur zu Hause nutzen wir heute WLAN, auch an vielen öffentlichen Orten, in Cafés oder Geschäften gehen wir über zumeist freie Angebote ins Internet. Doch nicht immer und überall funktioniert das WLAN reibungslos und ohne Störungen. Der Grund hierfür können verschiedenste Faktoren sein, denen ein WLAN Netzwerk ausgesetzt ist und die es in seiner Funktionsweise behindern. Dazu gehören beispielsweise andere elektronische Geräte oder bauliche Eigenheiten des Gebäudes. Die Effektivität, die Leistung und vor allem die Reichweite des WLAN verringert sich dadurch zum Teil sehr stark. Passiert das in Ihrem Geschäft oder Ihrem Lokal, laufen Sie Gefahr, negative Rezensionen der Kunden zu bekommen und diese Kunden möglicherweise  zu verlieren. Um dem vorzubeugen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag die größten WLAN-Störfaktoren und wie diese zu umgehen sind.

Die größten WLAN-Störfaktoren

Die vielen verschiedenen Störfaktoren für WLAN kann man in drei übergreifende Kategorien einteilen. Zunächst sind da bauliche Störfaktoren zu nennen, also Eigenschaften des Gebäudes, das mit WLAN ausgeleuchtet ist. Außerdem stören elektrische Geräte die Funktionalität des Netzwerks. Und zuletzt ist die korrekte Positionierung des Routers entscheidend für die Effektivität des WLAN-Netzes.

Betrachten wir die baulichen Störfaktoren, gibt es unterschiedliche Dinge, die Einfluss auf das WLAN-Signal haben können. Allen voran sind die Wände eines Gebäudes wohl der größte Störfaktor. Wenn eine Wand sehr massiv ist oder Wasserleitungen enthält, kommen die Wellen des WLAN nur schlecht hindurch und auf der anderen Seite der Wand kann das Signal entsprechend sehr schwach sein. Auch Fußbodenheizungen und wasserhaltige Baustoffe wie Beton oder Ziegel sind meist sehr störend für den Empfang. Doch warum stört gerade Wasser das WLAN so extrem?
Wasser und WLAN liegen auf derselben Wellenlänge, weshalb Wasser die Wellen des WLAN teilweise absorbiert. Doch nicht nur Wasser, auch Glas und Metall stören die Funkwellen und führen zu schlechterem Empfang. Hier liegt der Grund in der Reflexion der Wellen, das WLAN kommt also nicht an wie gewünscht, sondern wird abgelenkt.

Außer von Baustoffen werden die Funkwellen des WLANs auch von elektrischen Geräten gestört. Dazu gehören insbesondere Bluetoothgeräte, Mikrowellen, Spielekonsolen oder andere per Funk verbundene Elektronik wie SONOS-Lautsprecher und Überwachungskameras. Die unterschiedlichen Strahlungen und die verschiedenen Funkwellen stören sich dabei gegenseitig und sorgen so für eine geringere Reichweite des WLANs. Denn WLAN-Netze übertragen auf zwei verschiedenen Funkfrequenzen: 2,4 GHz und 5 GHz. Da die meisten anderen Geräte auch auf diesen Geräten übertragen, teilen sie sich die Frequenzen und verringern dadurch die Leistung. Den größten Einfluss auf den WLAN-Empfang haben jedoch andere Router, die sich in der Nähe befinden. Denn diese senden auf derselben Frequenz wie Ihr eigener Router, wodurch sich die Geräte gegenseitig massiv stören.

Die dritte Kategorie der WLAN-Störfaktoren ist die Platzierung des Routers. Denn wo und wie Sie Ihren WLAN-Router aufstellen, hat einen enormen Einfluss auf Ihr Netzwerk. Vor allem die Höhe der Router-Platzierung sowie die Möbel in der Nähe sind hierbei relevante Faktoren.

Umgehen der WLAN-Störfaktoren

Das Erkennen und Identifizieren der WLAN-Störfaktoren ist das eine, das andere ist das Beheben, damit Sie auch die optimale Leistung Ihres WLAN-Netzwerks erhalten. Darum geben wir Ihnen im Folgenden ein paar nützliche Tipps, mit denen Sie die gängigsten WLAN-Störer umgehen.

Die Berücksichtigung der baulichen Faktoren und die schlechte Platzierung des Routers sind eng miteinander verbunden, weshalb sie hier zusammengefasst sind. Am effektivsten ist ein Router, wenn er möglichst zentral angebracht wird, damit er in alle Richtungen das WLAN ausstrahlen kann. Beachten Sie dabei auch, wo genau sich bauliche Störfaktoren wie massive Wände befinden. Auch anhand der Lage von Wasserhähnen, Fenstern oder Bauteilen aus Metall erkennen Sie, wo das WLAN am meisten gestört wird. Von diesen Wänden sollten Sie Ihren Router möglichst fernhalten. Haben Sie den optimalen Ort für Ihren Router gefunden, sollten Sie darauf achten, ihn möglichst an einer hoch gelegenen Stelle anzubringen. Dies verbessert die Reichweite des WLAN-Netzes in der Regel sehr.

Neben den baulichen WLAN-Störfaktoren sind es vor allem andere elektrische Geräte, die die Leistung des WLANs beeinträchtigen. Vor allem in einem Lokal oder einem Geschäft haben Sie oft selbst keinen Einfluss darauf, welche Geräte von Gästen mitgebracht werden. Also sollten Sie sich vor allem auf die Geräte konzentrieren, auf die Sie auch definitiv Einfluss haben. Am wichtigsten ist hier der Router. An diesem können Sie sehr viele Optionen verändern, um Ihr WLAN-Netzwerk zu verbessern. Zum einen sollten Sie die Firmware Ihres Routers immer auf die neuste Version aktualisieren. Außerdem sollten Sie die Antennen des Routers richtig ausrichten. Hat Ihr WLAN-Router drei Antennen, dann sollten Sie eine davon vertikal nach oben, eine horizontal nach vorne und die letzte Antenne horizontal zur Seite ausrichten. Bei zwei Antennen richten Sie am besten eine vertikal und eine horizontal aus. Sofern Ihr Router abnehmbare Antennen hat, können Sie auch bessere Antennen kaufen und anbringen, wodurch die Reichweite Ihres Netzwerks zunehmen sollte. Um Störungen durch andere Geräte zu vermeiden, können Sie auch von der 2,4 GHz Frequenz auf die 5 GHz Frequenz umschalten, weil auf dieser Frequenz im Normalfall weniger Geräte verbunden sind. Vor diesem Wechsel sollten Sie allerdings überprüfen, ob Ihr Router und Ihre Endgeräte dafür ausgelegt sind, da Sie sonst die 5 GHz Frequenz nicht empfangen können. Wie genau dieser Wechsel funktioniert, ist bei jedem Router verschieden, daher sollten Sie dazu am besten einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen.

Access Points als Komplettlösung

Eine umfassende Lösung, mit der Sie alle genannten WLAN-Störfaktoren gleichzeitig umgehen, ist der Einsatz von Access Points. Access Points sind prinzipiell kleine WLAN-Router, die nicht direkt mit dem Kabelanschluss an der Wand, sondern mit dem eigentlichen Router verbunden werden. Sie imitieren das Signal des Routers, sodass sich die Endgeräte wie Handys oder Tablets in der Nähe mit ihnen verbinden anstatt mit dem echten Router, der möglicherweise wesentlich weiter entfernt steht oder von den genannten Faktoren gestört wird. Je nach Größe des Gebäudes bzw. der abzudeckenden Fläche und unter Berücksichtigung der Störfaktoren können unterschiedlich viele Access Points angebracht werden. Die Verbindung mit dem Router findet dabei entweder per Kabel oder per Luftbrücke statt. Bei einer Luftbrücke ist allerdings zu beachten, dass sie wiederum über WLAN funktioniert und damit ebenfalls anfällig für die verschiedenen Störfaktoren ist.

Doch wenn Access Points die WLAN-Störer umgehen und damit das Netzwerk extrem effektiv machen, warum sind sie dann nicht der Standard für jedes WLAN? Ein Grund hierfür ist die etwas komplizierte Einrichtung der Access Points und die erforderliche Erfahrung mit dem Thema, damit am Ende auch alles optimal funktioniert. Darum bieten die WLAN Hotspots von MeinHotspot einige Vorteile. Denn wenn Sie das WLAN in Ihrem Geschäft oder Ihrer Gastronomie von MeinHotspot bereitstellen lassen, haben Sie nicht nur einen Router, der direkt optimal eingestellt ist und immer auf dem neuesten Stand gehalten wird, sondern auch einen umfassenden Support bei der Einrichtung der Access Points. So können Sie diese direkt verwenden und das bestmögliche WLAN-Netzwerk anbieten.

Fazit

Viele verschiedene WLAN-Störfaktoren können die Leistung und die Reichweite eines Netzwerks beeinflussen. Dazu gehören unter anderem die baulichen Bedingungen im Gebäude, aber auch andere elektronische Geräte, insbesondere fremde Router, die die Reichweite Ihres Netzes stören. Und schließlich spielt auch die optimale Platzierung des Routers selbst eine entscheidende Rolle. Für jedes dieser Probleme gibt es einzelne Lösungen, generelle Abhilfe schaffen Access Points. Für das Einrichten dieser Access Points, ist es ratsam, auf das Know-how von Experten zu vertrauen. MeinHotspot ist hier an Ihrer Seite und bietet umfangreiche Unterstützung bei der Einrichtung Ihres Netzwerks – inklusive Access Points.

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Neu: Zugriff auf einzelne Netzwerk-Geräte zulassen

Standardmäßig ist im Gäste-Netzwerk der Zugriff auf Geräte untereinander blockiert um die Daten Ihrer Gäste zu schützen. In Einzelfällen kann es aber sinnvoll sein, den Zugriff auf bestimmte Geräte zuzulassen. Z.B. wenn ein Netzwerk-Speicher, ein Drucker oder vernetzte Whiteboards zur Verfügung gestellt werden sollen.

Genau das ist nun möglich. Die entsprechenden Geräte müssen dafür lediglich in das neue, separate Netz (Share) eingebunden werden. Unser Support hilft Ihnen gerne bei der Einrichtung.

Gruppe von Netzwerkgeräten - einige GEräte sind von der Client-Isolation ausgenommen so dass auf diese zugegriffen werden kann.
Nutzer-Geräte sind isoliert. Ausgewählte Geräte sind jedoch erreichbar.
Allgemein Technik

Stabile WLAN-Netze: Kabel statt WLAN-Repeater

Wir werden öfter mal gefragt, warum man Netzwerke im Business-Bereich nicht genau so aufbauen kann wie man es aus Privathaushalten kennt. Denn dort lässt sich die Sendereichweite ja ganz bequem erweitern, in dem man mit so genannten WLAN-Repeatern arbeitet. Das Verlegen von Kabeln spart man sich damit.

Für professionelle Netzwerke ist das aber keine Option. Warum das so ist und was es für Alternativen gibt um auch langfristig Spaß mit dem Netzwerk zu haben erklären wir in diesem Blog-Artikel.

Grundlegend kann man sagen: die Verbindung zwischen den einzelnen eingesetzten Komponenten ist entscheidend für die Stabilität des gesamten Netzes. Deshalb sollte man an dieser Stelle nichts dem Zufall überlassen.

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Bequem, aber nicht sinnvoll: WLAN-Repeater

Hierbei handelt es sich zwar um die bequemste, gleichzeitig aber auch um die instabilste Variante. Denn der gesamte Datenverkehr aller Nutzer, die mit dem Repeater verbunden sind, läuft über die Funkbrücke und bringt diese damit schnell an ihre Leistungsgrenze – es kommt zu Verbindungsabbrüchen. Zu Hause funktioniert es noch, weil die Verbindung meistens von nicht mehr als 3 oder 4 Leuten genutzt wird. Bei Gäste-Netzwerken wird man damit nicht glücklich.

Die Qualität der WLAN-Verbindung ist außerdem stark von örtlichen Einflussfaktoren abhängig. Die schlimmsten WLAN-Bremsen für die derzeit dominierende 2.4 GHz-Frequenz sind Wasser(Leitungen), Stahlbeton, Stahlträger, Fußbodenheizungen, fremde WLAN-Netze und Wände. Und leider senden nicht nur WLAN-Geräte auf dem 2,4 GHz-Band. Daher können Geräte wie Babyphone, Garagenöffner, DECT-Telefone – aber auch Mikrowellen die WLAN-Signalstärke beeinträchtigen.

Fazit: WLAN-Repeater sind äußeren Störfaktoren unterworfen, was zu Unterbrechnungen führen kann. An einem Tag läuft alles prima und am nächsten Tag stellt jemand z.B. ein Babyphone auf und es kommt zu Störungen. Zu Hause ist das eine Lösung – im professionellen Umfeld nicht.

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Die beste Variante: Netzwerkkabel

Eine Verkabelung mit Netzwerkkabeln (So genannte Patchkabel) ist dabei die zuverlässigste Variante und sollte trotz des vergleichbar hohen Erstaufwandes möglichst bevorzugt werden. Die maximale Kabellänge beträgt hierbei 100m.

Fazit: Lieber der kurze Schmerz durch das Verlegen von Netzwerkkabeln als das lange Leiden durch ständige Störungen.

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Bequemer Kompromiss mit Einschränkungen: Netzwerksignal per Stromnetz übertragen

Sogenannte PowerLine-Adapter ermöglichen die Übertragung des Netzwerksignals über das Stromnetz. Dafür sollten sich die Steckdose, in die das Signal eingespeist und die aus der es entnommen wird idealerweise im gleichen Stromkreis befinden. Leider können Verbraucher im Stromnetz die Signalqualität beeinflussen. Dieser Übertragungsweg ist daher, im Gegensatz zu einem Netzwerkkabel, nicht vor äußeren Einflüssen geschützt und kann in einzelnen Fällen störungsanfällig sein.

Fazit: diese Variante muss vor Ort getestet werden. Wenn es klappt, kann man damit ggf. das Verlegen von Netzwerkkabeln umgehen. Aber: Störungen durch andere Verbraucher im Stromnetz können nicht ganz ausgeschlossen werden und das kann zu einer instabilen Übertragung führen. Wenn dies festgestellt wird, kommt man um das Verlegen von Netzwerkkabeln nicht herum.

powerline

 

Alternative: bestehende Kupferleitungen nutzen

Zweidrahtwandler ermöglichen die Übertragung des Netzwerksignals über zwei Kupferdrähte, wie sie bei Telefonverkabelungen, die in fast allen Gebäuden vorhanden sind, zum Einsatz kommen. Oft sind in der Telefonverkabelung freie Litzen übrig, die dafür verwendet werden können. Leider sind Medienwandler vergleichsweise teuer. Wenn man jedoch lange Wege überbrücken oder aufgrund der Bedingungen vor Ort keine neuen Kabel verlegen kann sind Medienwandler eine dankbare Variante.

Fazit: Durch die Nutzung einer bestehenden Verkabelung spart man sich Verlegearbeiten und erhält trotzdem eine maximale Verbindungsstabilität. Allerdings sind Zweidrahtwandler teurer als PowerLine-Adapter – dafür aber auch stabiler.

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